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The Chef Express motorway flagship

Seit Juli 2017 präsentiert sich eine wahre Ikone des italienischen Autobahnnetzes im vollkommen neuen Gewand. Gemeint ist das erste Autobahnrestaurant der italienischen Geschichte, das der Süßwarenunternehmer Mario Pavesi 1947 realisierte und das nun vom Architekten Massimo Iosa Ghini komplett neu konzipiert wurde. Das Gebäude wurde nach dem neuartigen Konzept des Architekten in ästhetischer und logistischer Hinsicht sowie in seinem Service- und Gastronomieangebot vollkommen umgestaltet.

In Bezug auf den Restaurantbereich wurden verschiedene kleinere Stände geschaffen, um das Angebot zu differenzieren, wobei frische Produkte im Mittelpunkt stehen, die vor Ort oder unterwegs konsumiert werden können. Mit dem Ziel einer verbesserten Einbettung in das Territorium wurde besonders auf ein Angebot regionaler Erzeugnisse geachtet, die durch das Gütesiegel „Firmato Dagli Agricoltori Italiani“ ausgewiesen sind – ein Gemeinschaftsprojekt von Chef Express und der von Coldiretti geförderten Filiera Agricola Italiana spa. Auch das Verkaufskonzept wurde revolutionär umgestaltet: Der neue ‚Chef Store‘ soll im wahrsten Sinne eine Raststätte und kein Spießroutenlauf durch Ladenzeilen auf der Suche nach dem Ausgang sein, wie es so oft auf Autobahnmärkten geschieht. Dieser neue Markt hat eine eigene funktionelle Identität mit einem Multi-Parcous-Layout: “fast”, also schneller zum Ausgang kommen; “slow” für die typischen Produkte der Region; “tech” für die Einbindung von Elektronik und Telefonie. Auf diese Weise hat es der Kunde immer selbst in der Hand zu entscheiden, wie und wohin er gehen möchte. Das von Iosa Ghini Associati ausgearbeitete Konzept ist der Nachhaltigkeit verbunden. So wurde das Gebäude vollständig saniert und mit einer Dachkonstruktion aus 1000qm Weisstannen-Schichtholz gedämmt, um den Bedarf nach Klimatisierung so gering wie möglich zu halten. Die Energieeinsparung wird noch durch Steuersysteme optimiert, die einen verbesserten Stromhaushalt, eine Photovoltaikanlage, die Nutzung von LED-Beleuchtungslösungen und hocheffizienten Systemen zur Heizung und Kühlung umfassen. Auf diese Weise erreicht man eine Einsparung von 500.000 kWh, was ca. 210 Tonnen CO2 jährlich entspricht, die nicht in die Atmosphäre gelangen. Sämtliche erzeugte elektrische Energie stammt zudem zu 100% aus zertifizierten erneuerbaren Energiequellen.

Alle Beleuchtungslösungen sind LED-Apparate und vereinigen die Merkmale der Strahler Front Light und Einbauleuchten Laser Blade in ihren verschiedenen Kombinationen aus Optiken, Abmessungen und Leistungsmerkmalen. Die Front Lights werden vorwiegend im Market-Bereich eingesetzt, wo sie auf Schienen installiert sind, um ihre Anordnung je nach Disposition der Waren zu verändern und stets die perfekte vertikale Beleuchtung der Regale zu garantieren.

Ein prägendes Merkmal des Beleuchtungskonzepts ist der Einsatz der Tunable White-Technologie auf großen Flächen: Der gesamte, der Gastronomie vorbehaltene Bereich wird von Laser Blade Tunable White mit einer Kombination aus den Optiken 30° und 48° ausgeleuchtet. Diese Wahl ermöglicht ein besseres Kundenerlebnis im Restaurant-Bereich, wo sich auch Wi-Fi-Arbeitsplätze und Aufladestationen für verschiedene Geräte befinden.

Dieselbe Technologie fand auch in den Durchgangsbereichen des Erdgeschosses sowohl in Richtung Mailand als auch Richtung Turin Anwendung, quasi, um den Unterschied zwischen Innen und Außen zu markieren.

Für die Steuerung des Änderungszyklus der Beleuchtung sorgt das Steuersystem Master Pro KNX, das konstante Zyklen managt, in denen sich nur die Startzeit ändert, die mit dem Sonnenaufgang zusammenfällt, welcher je nach Jahreszeit und geographischen Koordinaten von einer mit dem Steuersystem verbundenen astronomischen Uhr festgelegt wird. Die Startzeit des Zyklus ändert sich also je nach Jahreszeit, in der man sich befindet. Am Anfang des Zyklus beträgt die Farbtemperatur 2700K, um in der ersten halben Stunde kälter zu werden, sich dann auf 3400K festzulegen und bis 10:30 Uhr morgens (festgelegte Uhrzeit) konstant zu bleiben. Zu dieser Tageszeit wird die kalte Komponente und gleichzeitig auch die Intensität erhöht. Dies ist durch die Tatsache bedingt, dass der Anteil der warmen Temperatur konstant bleibt, während sich der Anteil der kalten Komponente erhöht. Von 10:30 bis 14:00 Uhr steigt die Farbtemperatur auf 4200K; ab 14:00 Uhr senkt sich wieder bis auf 3400K ab und bleibt bis 30 Minuten vor Sonnenuntergang konstant, der auch in diesem Fall von der astronomischen Uhr festgelegt wird. Dann nimmt sie wieder bis auf 2700K ab, eine Temperatur, die die ganze Nacht über stabil bleibt. Der Restaurantbereich von Novara stellte die Bühne für den allerersten Durchlauf dieses Systems dar, das später auch bei Fabro mit dem Ziel eingesetzt wurde, die Qualität des Rastplatzerlebnisses für Reisenden zu verbessern.


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  • Jahr
    2017
  • Auftraggeber
    Gruppo Cremonini
  • Architekt:
    Massimo Iosa Ghini
  • Engineering:
    Politecnica
  • Fotos
    Paolo Carlini

Project Quote

"Wir hatten einen sehr aufgeklärten Auftraggeber, dem nicht das Business an sich, sondern das Human Business wichtig war, in dem die Menschen zählen. Ziel dieser Philosophie ist es nicht, schnell viel zu verkaufen, sondern dafür zu sorgen, dass sich die Menschen wohlfühlen und gerne zurückkkommen. Auf lange Sicht funktioniert dieses Geschäftsmodell besser."

Massimo Iosa Ghini, architect

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