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Kathedrale von Lecce

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Das von Ing. Mario Torchi durchgeführte Vorhaben zur Modernisierung von veralteten Beleuchtungsanlagen in kostbaren Gebäuden der Stadt Lecce geht weiter. Nach der Basilika Santa Croce erhält seit März 2021 auch die Kathedrale der salentinischen Stadt eine neue Beleuchtung.

Das der Mariä Himmelfahrt geweihte Gotteshaus liegt an der pittoresken Piazza del Duomo und ist das Hauptwerk des Architekten Giuseppe Zimbalo, dem bekanntesten Baumeister des Lecceser Barock.

Die Kirche ist aber eigentlich viel älter: Bereits 1114, während der normannischen Besetzung, sprechen die Quellen von einem Bischofssitz in Lecce, der in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts wiederaufgebaut wurde.

Das in drei Schiffe aufgeteilte Kircheninnere wird vom zarten Farbton des Lecceser Steins beherrscht, dem vergoldete Stuckaturen und prächtige bunte Marmorintarsien zur Seite gestellt sind, vor allem bei den Altären und den Brüstungen.

Die bestehende Lichtanlage war mittlerweile veraltet und unzureichend geworden, um all diesen Reichtum zur Geltung zun bringen und den liturgischen und touristischen Anforderungen zu genügen.

Die neue von Ing. Torchio eingerichtete Lichtanlage nutzt dazu die Kämpfer, die das gesamte Gebäude durchziehen. Im Rahmen des neuen Beleuchtungsprojekts wurden ca. 200 Strahler, vorwiegend Palco und Front Light in unterschiedlichen Größen und Optiken, von Flood bis Spot, eingesetzt. Strahler vom Typ View Opti Linear mit Optik Wall Washer wurden dagegen auf einige weitläufigen architektonischen Grundierungen im Querschiff eingelassen.

Für die kostbare Kassettendecke aus dem 17. Jahrhundert mit ihren Holzschnitzereien und Vergoldungen im Mittelschiff wurden unterschiedliche Lichtszenarien konzipiert: Gesamtes Mittelschiff im Dunkel mit diffusem Licht auf die gesamte Kassettendecke oder gebündeltes Licht nur auf die drei Giuseppe di Brindisi zugeschriebene Gemälde, die die wichtigsten Episoden des Lebens des Heiligen Oronzo, dem Lecceser Stadtheiligen, erzählen.

Der Altar der Geburt Christi, der das gesamte linke Kirchenschiff entlangläuft, ist eines der bedeutendsten und ganz besonderen Beispiele des Lecceser Barocks. Seine Baldachin-Struktur wird von Spiralsäulen getragen, auf denen Engel, Geflügel, Pflanzenornamente und Früchte eingelassen sind, und wird von Steinsäulen der Krippe gekrönt, die vom großen Künstler Gabriele Riccardi aus dem 16. Jahrhundert geschaffen wurden. Die Statuen werden durch sich überkreuzende Lichtstrahlen illuminiert, um Schlagschatten zu vermeiden und die skulpturale Meisterschaft des Werks zu illustrieren. Ebenfalls entlang des linken Schiffs in Richtung des Transepts liegt der Barockaltar mit der Statue der Jungfrau im Himmel: Ein Triumph vergoldeter Stuckaturen, die auf diffuse Weise beleuchtet werden, um die allgemeine Pracht des Werks freizulegen, ohne die Aufmerksamkeit zu sehr auf Einzelheiten abzulenken.

Im rechten Schiff wird der Stadtheilige in einem prächtigen Altar verehrt, der vollständig aus polychromem Marmor besteht. Der Heilige Oronzo steht im Mittelpunkt eines Gemäldes von Giovanni Andrea Coppola (1656), einem Maler aus dem nahen Gallipoli. Um die Vielschichtigkeit und den Reichtum dieser Seitenkapelle zu würdigen, wurde auch in diesem Fall auf eine diffuse Beleuchtung zurückgegriffen, die die Lektüre aller Details ermöglicht. Im Bereich des Querschiffs befindet sich der Hauptaltar, der der Mariä Himmelfahrt geweiht ist. Es handelt sich um ein Meisterwerk aus dem 18. Jahrhundert, in dem Marmor- und Bronzeelemente und Chorgestühl miteinander harmonieren.

Rechts vom Hauptaltar liegt der Altar des Kreuzes und des Sakraments aus dem 18. Jahrhundert, der auf Betreiben des Bischofs Sozy-Carafa anlegen ließ und auch den Höhepunkt im rechten Seitenschiff darstellt, in dem das entsprechend gesteuerte Licht der Strahler Front Light einen diffusen oder gebündelten Lichteffekt auf das Kruzifix ermöglicht. Für das gesamte Querschiff wurden mehrere Lichtszenarien konzipiert, die sehr niedrige bis sehr hohe Lichtstärken bei einer gleichbleibenden Farbtemperatur von 3000 K ermöglichen. Das Endresultat lässt die Schönheit des Gotteshauses und der in ihm vorhandenen Meisterwerke besser hervortreten und genießen. Die neue Lichtanlage mit sehr geringem Energiekonsum kann außerdem den verschiedenen Liturgien im Dom angepasst werden.


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  • Jahr
    2021
  • Auftraggeber
    Erzdiözese von Lecce
  • Lichtgestaltung:
    Mario Torchio
  • Fotos
    Luca Pietrucci