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Das Parkhaus wird zum leuchtenden Aushängeschild der Stadt

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Das Projekt für dieses kleine, aber sehr gepflegte Parkhaus ist Teil einer umfassenden Strategie für das Parkplatzmanagement der Stadt Umeå und wurde im Jahr 2015 ins Leben gerufen. Die Stadt Umeå durchlebt derzeitig eine Phase des Wachstums, die auch die Schließung und den Rückbau einiger Parkplätze im Zentrum der Stadt nach sich gezogen hat, wodurch ein neues zentrales Parkhaus erforderlich wurde.

Das Gebäude wird durch eine verkehrsreiche Straße auf der einen und der Eisenbahn auf der anderen Seite abgegrenzt: ein Gebiet, das über einige Jahre hinweg als nicht besonders sicher galt. Das hoch gesteckte Ziel des Projekts war es, ein Gebäude zu realisieren, das dem Standort architektonische Qualität verleihen sollte. Das Projekt basiert auf der interessanten Idee, der Erfüllung einer ganz alltäglichen Funktion eine nahezu „bildhauerisch-künstlerische“ und ästhetisch sehr ansprechende Ausstrahlung zu verleihen. Der Schwerpunkt des 120 Meter langen Gebäudes lag auf der Gestaltung der Fassadentreppe, um diese hinsichtlich des urbanen Kontexts nicht zu aufdringlich erscheinen zu lassen. Die Fassade ist hinterlüftet und besteht aus Blechblöcken in vier verschiedenen Ausführungen, die vollkommen zufällig, ohne vorgegebenes Muster verbaut wurden. In diesen Blöcken befinden sich etwa 400 von außen nicht sichtbare Trick-Leuchten. Der Lichteffekt wird durch die Öffnungen hervorgerufen und zaubert ein unregelmäßiges Gespinst aus Licht und Schatten auf die Fassade. Die Architektur wird entsprechend stark hervorgehoben und die Wahrnehmung eines eher unrühmlichen Ortes im Stadtgebiet von Umeå wird auf diese Weise entsprechend aufgewertet. Eine Kreuzung zwischen vier Straßen, die sonst im Dunklen läge, wird so durch eine beleuchtete Struktur bereichert, die bei Autofahrern wie Fußgängern angenehme Gefühlseindrücke auslöst. Das Dach ist mit einem Solarzellensystem ausgestattet, das den Strom für das Gebäude liefert, und in jedem Stockwerk befinden sich Ladeterminals für Elektroautos.

Im Inneren befinden sich über die gesamte Breite von 17 Metern hinweg keinerlei Säulen, um die Decken zu tragen, sodass der freie Blick auf den gesamten Bereich sichergestellt wird. Die gute Sicht wird darüber hinaus durch die Verwendung heller Farben zusätzlich verbessert, sodass den Parkhausnutzern ein Gefühl der Sicherheit vermittelt werden kann.


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  • Jahr
    2018
  • Auftraggeber
    INAB AB
  • Architekt:
    TM Architects - Christoffer Andersson
  • Lichtgestaltung:
    Ramböll - Magnus Olsson & Henry Torstensson
  • Fotos
    Åke E:son-Lindman

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